Das Licht in der Geschichte Abrahams (Ibrahim)
Das Licht in der Geschichte Abrahams (Ibrahim)
Die Symbolik des Lichts ist in den Überlieferungen über Abraham (Ibrahim) wunderschön und tiefgründig – vor allem, wenn man bedenkt, dass er aus einer Welt kam, die viele Naturgottheiten anbetete.
Hier ist, wie das „Licht“ in seiner Geschichte als starkes Symbol für spirituelles Erwachen und Erkenntnis genutzt wird:
1. Die Suche nach dem wahren Licht (Die Himmelskörper)
Eine der berühmtesten und poetischsten Erzählungen (die besonders im Koran in Sure 6, Al-An'am, sehr bildhaft beschrieben wird) schildert Abrahams innere Suche nach dem wahren Gott anhand von Lichtquellen.
- Der Stern: Als die Nacht hereinbrach und er einen hellen Stern sah, sagte er zunächst: „Das ist mein Herr!“ Doch als der Stern unterging, erkannte er: „Ich liebe diejenigen nicht, die untergehen.“
- Der Mond: Dann sah er den Mond in seinem hellen Licht aufgehen und dachte, dieser sei größer und beständiger. Doch auch der Mond verschwand am Morgen.
- Die Sonne: Schließlich ging die strahlende, alles überblendende Sonne auf. Abraham dachte: „Das muss mein Herr sein, das ist das Größte!“ Doch als am Abend auch die mächtige Sonne am Horizont versank, zog er seine große Schlussfolgerung.
- Die Erkenntnis: Abraham erkannte, dass kein physisches Licht – egal wie hell es strahlt – ewig oder göttlich ist, da es den Gesetzen von Aufgang und Untergang (also der Schöpfung) unterworfen ist. Er wandte sich stattdessen dem unsichtbaren Schöpfer all dieser Lichter zu. Das wahre Licht war für ihn nicht mehr physisch, sondern die geistige Erkenntnis des Einen.
2. Das Licht in der Höhle von Urfa
Wenn wir zurück nach Urfa gehen, spielt das Licht auch in den lokalen Legenden um seine Geburt eine Rolle.
- Laut der Überlieferung musste Abrahams Mutter ihn in einer dunklen Höhle zur Welt bringen und ihn dort verstecken, um ihn vor König Nimrod zu schützen.
- Es heißt, dass die Höhle jedoch nicht dunkel blieb. Ein wundersames Licht soll von dem Neugeborenen ausgegangen sein oder die Höhle erhellt haben – ein Symbol dafür, dass er auserwählt war, die Dunkelheit des Götzendienstes in seiner Zeit zu vertreiben.
3. Das Feuer von Nimrod wird zu Licht und Leben
Die Geschichte, wie Nimrod Abraham ins Feuer warf, ist eine weitere starke Metapher.
- Nimrod wollte Abraham mit der zerstörerischsten Form von Licht und Hitze (dem Feuer) vernichten.
- Doch Gott verwandelte die zerstörerische Kraft des Feuers in etwas Kühles, Friedliches und Lebendiges (Wasser und Fische). Das Feuer verlor seine brennende Hitze und wurde stattdessen zu einem schützenden „Licht“ für Abraham.
4. Abraham als „Lichtbringer“ für die Völker
In den späteren jüdischen und christlichen Traditionen wird Abrahams Glaube oft als ein Leuchtfeuer in einer dunklen Welt beschrieben. Sein konsequentes Festhalten an Gerechtigkeit, Gastfreundschaft und dem monotheistischen Glauben machte ihn zu einem Vorbild. In Weisheitstexten heißt es oft sinngemäß, dass er das Licht der wahren Gotteskenntnis aus Mesopotamien hinaus in die Welt (nach Kanaan und Ägypten) trug.
Fazit: In Abrahams Geschichte ist das Licht kein zu anbetender Gegenstand mehr (wie die Sonne oder das Feuer für seine Vorfahren), sondern ein Symbol für die innere Erleuchtung, den wahren Glauben und den Schutz, den Gott ihm gewährt.
Musik
Original-Lyrics (Englisch)
Sky is bleedin' colors I ain't seen before (sigh) all the noise just kinda fades along the shore Yeah, this right here... this feelin' somethin' real Finally get a moment just to chill...
Deutsche Übersetzung
Der Himmel leuchtet in Farben, die ich noch nie zuvor gesehen habe (seufzt) all der Lärm verklingt sanft am Ufer Ja, genau das hier... dieses Gefühl ist so echt Endlich ein Moment, um einfach zur Ruhe zu kommen...